Ein Brot zum Essen und Teilen

Gespeichert von Judith Weibrecht am Mi, 13. 04. 2016

Wer es erfunden hat, ist umstritten. Fest steht, dass das Vinschger Ur-Paarl für die Liebe steht, fur traditionelles Handwerk und die Kultur einer ganzen Region. So viel Bedeutung kann in einem einzigen Brot stecken? Unsere Autorin hat nachgefragt: bei Andreas Pilser, der die Roggenlaibe in Südtirol seit 50 Jahren backt...

Dieses Ur-Brot gehört einfach zur Kultur der Südtiroler Region. Es war das erste Produkt von dort, das die "Schnecke" verliehen bekam, ein Siegel von Slow Food. Das verpflichtet die Erzeuger, bestimmte Kriterien zu erfüllen: regionale und saisonale Zutaten zu verwenden und gut, sauber und fair zu verarbeiten. Nur von den Ackern des Vinschgaus darf der verwendete Roggen stammen und muss nach einem überlieferten Rezept zu Paarln in ihrer eigentümlichen Form verbacken werden. Diese Form, ein flacher Laib, bestehend aus zwei zusammenhängen­den, kleinen Fladen, buk man früher bei Hochzeiten, als Symbol für die Vereinigung der Ehepartner - Liebe geht schließlich durch den Magen...

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